Alles was Sie über Photovoltaik und Wirtschaftlichkeit wissen sollten
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Photovoltaik News

Photovoltaik lohnt sich immer noch!

Bei vielen Interessenten steht die Wirtschaftlichkeit weiter im Vordergrund. Deshalb wird die Photovoltaikanlage heute viel mehr hinterfragt was auch gut so ist. Früher war die komplette Einspeisung sehr interessant, da die Förderung aber in den letzten Jahren gesunken ist, wird der Eigenverbrauch viel wichtiger.
Heute wird der Solarstrom zuerst einmal selber genutzt und geht nicht ins Stromnetz. Nur der überflüssige Strom wird noch eingespeist. Dadurch wird die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage wieder richtig Rentabel. Um so mehr sie selber verbrauchen können um so besser ist das für ihren Geldbeutel.
Um den direkten Eigenverbrauch zu erhöhen gibt es 2 Wege: 
- Erstens durch einen Stromspeicher (Batterie)
- Zweitens durch die Optimierung des eigenen Verbrauchsverhaltens im Haushalt

Ob sich ein Batteriespeicher wirklich lohnt sollten sie von einer Fachkraft beurteilen lassen. Es gibt Haushalte in denen über 60% Eigenverbrauch geschafft wird und dann ist eine Batterie im Moment (2016) nicht wirtschaftlich. Es kommt wirklich auf das spezielle und einzigartige Verbrauchsverhalten von jedem einzelnen Haushalt an. Deswegen sollten sie sich von einem Solarteur ihres Vertrauens beraten lassen.

Batterie-Preise werden stark sinken!

PV-Lernkurve lässt Kostendegression auch bei Li-Ion-Batterien erwarten.

Was an der Preisdegressionen bei Stromspeicher- oder Fahrzeugbatterien noch erwartet werden kann und wie wahrscheinlich sie sind, zeigt ein Vergleich mit PV-Modulen, einer ähnlich komplexen Technologie wie Li-Ion-Batteriemodule.
Während die Produktion von PV-Modulen zwischen 2000 und 2010 von 287 MWp auf 27.293 MWp um das Hundertfache stieg, erreichte der durchschnittliche Preis für Photovoltaikmodule in Europa im Sommer 2011 ein Niveau von 1,20 €/W, womit er um rund 70% unter den Kosten von 2000 (4,20 €/W) lag. Dabei brachte jeweils eine Verdoppelung des Produktionsvolumens eine Kostenreduktion von etwa 20% mit sich. Es ist kein Abflachen der Degression erkennbar.

Es kann daher als relativ gesichert gelten, dass die Kostenentwicklung der Batterien der Lernkurve folgt. Als Lernfaktor wird die erreichbare Kostenreduktion bei Verdopplung der kumulierten Produktionsmenge bezeichnet. Bei Produktionsgütern ist ein exponentieller Zusammenhang zwischen den Produktkosten und der kumulierten Produktionsmenge empirisch nachgewiesen. Der langfristige Lernfaktor für PV-Module wird bei 15 bis 20% angegeben.

Einer Studie zufolge, die im Sommer 2011 gemeinsam von der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants und dem Verband des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus (VDMA) veröffentlicht wurde, soll die Produktion von Li-Ion-Batterien von aktuell 1,6 Mio. kWh bis 2020 auf eine Größenordnung von rund 130 Mio. kWh anwachsen. Das würde wieder annähernd auf den Faktor 100 in 10 Jahren hinauslaufen. Wie bei den PV-Modulen im letzten Jahrzehnt.

Rechnet man also Preise für die Zukunft nach den Regeln der "PV-Lernkurve" prognostisch hoch und wählt dabei einen Ausgangswert von 1.000 €/kWh (2009), ist bei Batterien ein radikaler Rückgang der Preise auf unter 300 Euro bis 2020 zu erwarten.

Entwicklung Weltweit

Weltweit wurden bis Ende 2014 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. 177 GWp installiert. Der Zubau 2012 betrug etwa 30 GWp. Im Jahr 2013 wurden weltweit ca. 39 GW zugebaut, wichtigster Markt mit rund 12 GW war China. Hauptabsatzmarkt war 2011 mit einer installierten Leistung von 24.875 MWp Deutschland, gefolgt von Italien. Japan fördert den Solarmarkt durch Subventionen von über 9 Mrd. US$ und will 2020 damit 28 GWp erreichen. Indien hat ein ehrgeiziges Ausbauprogramm aufgelegt und steigerte die installierte Leistung von 10 MWp im Dezember 2010 auf 1040 MWp im Juli 2012. Bis 2017 wird eine Steigerung um weitere 10 GWp im Land erwartet.
Quelle: Wikipedia